Das Mondgrundstück Ein Original von Mondland
  • Mondkrater

    In der Frühphase des Mondes vor 3,1 bis 3,8 Milliarden Jahren entstanden durch Asteroideneinschläge unzählige Krater. Da in diesem Entwicklungsstadium der Mantel noch flüssig war, füllten sich die Einschlagslöcher mit Lava (Lunabas) aus dem Inneren und bildeten die charakteristischen basaltischen Tiefebenen. Die meisten Krater und Meere sind von einer 2 bis 8 Meter dicken Regolithschicht bedeckt, die reich an Eisen und Magnesium ist

    Die letzten wenigen Krater wurden wahrscheinlich nur noch durch Vulkanismus und schwachen Meteoriteneinfall gebildet. Seit ca. 1 Milliarde Jahren ist der Mond nahezu völlig vulkanisch und meteoritisch inaktiv. Am besten kann man die Mondkrater an der Licht-Schatten-Grenze ("Terminator") beobachten, da sie aufgrund des schrägen Lichteinfalls lange Schatten werfen und sich auf diese Weise gut von der Umgebung abheben.

    Krater (Ø km) Wallhöhe
    Aristarch 40 ca. 3000 m
    Kopernikus 100 ca. 3900 m
    Grimaldi 200 ca. 3000 m
    Plato 100 ca. 2400 m
    Tycho 85 ca. 4500 m
    mondkrater